Donnerstag, 19. Oktober 2017

Siku´s neues offenes Krabbeltier in Himmelblau... : VW The Beetle Cabrio, Siku, Nr. 1505 CE, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Siku
Modell     : VW The Beetle Cabrio
Update     : Nein, neues Modell, Nr. 1505 CE
Produktionsort : China
Farbe        : Hellblau
Maßstab   : 1/55 
zu öffnen  : nichts
Maße        : ca. 7,7 cm x 3,3 cm x 2,5cm (l/b/h), Länge ohne Anhängerkupplung
Preis         : ca. 5,00 € ( Kaufpreis neu in 2017 )

Die letzte Erneuerung der Modellpalette bestreitet bei Siku dieser offene VW. Und der Beetle hat durchaus Tradition im Hause Siku, denn selbst schon der frühe VW Käfer wurde als Typ 1303 LS von Siku mehrere Jahre durch gebaut. Später wurde er gegen das erste Beetle Cabrio getauscht und bis hin zum heutigen "The Beetle" Cabrio in der aktuallen Fassung produziert. Zwar hatte Majorette dieses Modell zuvor im Programm, doch bisher tauchten in diesem Maßstab zumindest in meinen Augen keine weiteren offenen VW dieser Art auf. Auch wenn das Modell wieder einmal aus China kommt, so ist es doch erstaunlich gut gemacht worden. Die Qualität bessert sich und gerade mit diesem Beetle kann man sich wieder ruhigen Gewissens einen Siku in die Vitrine stellen. Das Himmelblau ist ein echter Hingucker. Front und Heckleuchten sind aufwendig gestaltet und bestehen aus durchsichtigem und teils gefärbten Plastik in Rot. Die noch immer aktuelle Fünfsternfelge wurde geschwärzt und passt gut zur Farbe des Modells. Positiv sind die schwarzen VW Embleme auf der Motorhaube und dem Kofferraumdeckel. Kleine und feine Details wie diese sind wichtig für ein Modell. Die Frontscheibe besteht aus Kostengründen aus einem Stück Plastik mit in Wagenfarbe eingefärbten Rändern. Aus meiner Sicht auffallend ist eine schöne gerundete Persenning mit zwei in der Haptik unterschiedlichen Flächen eingebaut worden. Der gerundete Teil ist Schwarz glänzend, der flächige Teil robust aufgerauht dargestellt. Auch das Interieur ist erstaunlich gut aufgestellt und detailliert worden. Dieses Modell macht wirklich Freude und ist zudem schön anzusehen, auch wenn schon wieder einmal das Kennzeichen aus der sauerländischen Heimat Siku´s fehlt!

VW´s neuster offener Sprössling gehört ja zu den größten Sympathieträgern mit einem der freundlichsten Autogesichtern der Welt. Den muss man doch einfach mögen. Auch wenn es das Felgenprogramm von Siku nicht hergibt, hätte dieses Modell mit den Chromradkappen, die an die gute alte Käferzeit erinnern sollen, noch viel besser ausgesehen. Da es 2016 ein Facelift gab, ist dieser Beetle aber noch aus der Zeit ab 2012 einzuordnen. Aus meiner Sicht wird man hier aus Kostengründen einfach das vorhandene geschlossene Modell geköpft haben, um schnell noch ein weiteres Modell im Programm zu haben, um die Altlasten zu beseitigen. Der auf der Bodenplatte angegebene Hubraum verrät, dass es sich hierbei um die 105 PS Benzinerversion handelt, somit um den vierzylinderigen 1.2 TSi. Seit dem Erscheinen des aktuellen Beetle Cabrios wurden immerhin weltweit nach Internetangaben rund 456.000 Stück bei VW gebaut. Und das Ende ist offen. Hoffen wir mal, dass das neue Siku Cabrio ebenso im Verhältnis zu den früheren Stückzahlen erfolgreich wird, denn verdient hat er es eigentlich...     






Mittwoch, 18. Oktober 2017

Weil einfach, einfach einfach ist... : Toyota Corolla 1600 GT TwinCam, Typ E90, Tomy, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Tomy
Modell : Toyota Corolla 1600 GT TwinCam, Typ E90
Update : Ja, neue Modellfarbe mit parallel gebautem Derivat
Produktionsort : China
Farbe : Weiß
Maßstab : 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,6 x 2,6 x 2,8 cm (l/b/h)
Preis : ca. 22,00 € (Mein Kaufpreis neu in 2017)

Die sechste Generation des Toyota Corollas wischte das äußerst biedere Design seines Vorgängers vom Tisch und wurde zumindest aufgrund der nahenden 90er Jahre etwas moderner und etwas weniger bieder. Er wurde von 1987 bis 1992 gebaut und es gab ihn in fünf Fahrzeugvarianten, vom Kompakten über eine Limousine und Coupé sowie als Fließheck zum Kombi zu kaufen. Das hier gezeigte Modell ist die Stufenhecklimousine und gehörte zu den erfolgreichen Varianten des Corollas. Gerade in Europa und auch Amerika hatten Stufenhecklimousinen zu der Zeit immer einen großen Marktanteil. Das hier gezeigte Modell ist ein 1600 GT und zeigt schon einmal einen Hubraum von 1,6 Liter auf. Der Zusatz "TwinCam", den man auf der Seite als Aufdruck erkennen kann, verrät noch einmal mehr über die Motorleistung, denn hierbei handelt es sich schon um die Spitze der Leistung, die ein solcher Corolla seinerzeit haben konnte. Knapp 140 PS leistete der Vierzylinder, so dass aus einer immer noch sehr gefälligen und teilweise biederen Erscheinung durchaus ein kleiner Bösewicht auf der Autobahn entstehen konnte. Die knapp eine Tonne Gesamtgewicht ist zumindest kein hohes Gewicht für den Wagen. Kurzum, er ist ein kleiner Wolf im Schafspelz.

Tomy hat bereits den dritten Corolla dieser Art in den Handel gebracht, denn auch die Sammler fahren auf bieder ausschauende Wölfchen ab. Wie gewohnt ist dieses Modell wieder einmal sehr reichhaltig detailliert worden. Faszinierend sind gesondert immer die Fahrzeugfront und der Heckbereich, die schön detaillierten Sitze, Gummireifen mit den zeitgenössischen und originalen Felgen, Außenspiegel, Zierleisten und Türgriffe und in diesem speziellen Fall sogar noch die zweiflutige Auspuffanlage. Und wenn man alles einmal in Ruhe betrachtet hat, mit den beiden weiteren Ausstattungsverwandten vergleichen hat, ist dieser kleine Biedermann auf einmal ein hoch interessantes Fahrzeug. Was bei uns als unauffälliger Dauerläufer galt, war in Fernost schon etwas sehr Besonderes, denn in den Metropolen Japans, wo Parkraum teuer ist, galt so ein Fahrzeug fast schon als Luxusauto. Im Regal erkennt man ihn vielleicht nicht sofort, aber wer ihn vielleicht erkennen sollte, bekommt zumindest ein kleines Lächeln im Gesicht. Denn irgendeiner aus der Familie oder der Nachbarschaft fuhr immer einen Toyota Corolla.        




Dienstag, 17. Oktober 2017

Ein neues Höllenkätzchen wetzt die Krallen... : Dodge Challenger SRT Hellcat, Nr. 1408 CE, Siku, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Siku
Modell     : Dodge Challenger SRT Hellcat
Update     : Nein, neues Modell, Nr. 1408 CE
Produktionsort : China
Farbe        : Grünmetallic
Maßstab   : 1/55 
zu öffnen  : Türen
Maße        : ca. 7,8 cm x 3,2 cm x 2,4cm (l/b/h), Länge ohne Anhängerkupplung
Preis         : ca. 5,50 € ( Kaufpreis neu in 2017 )

Siku´s nächste Neuheit auf dem Markt ist dieser Dodge Challenger SRT Hellcat. Es ist ein Modell, was es schon sehr lange am Markt bei anderen Herstellern zu kaufen gibt. Und das zu bezahlbaren Preisen. Ist dieses Modell nun klug gewählt worden oder ist es doch eher ein kleines Desaster? Warum hat man aus den Fehlern des Chargers nicht gelernt und lässt die Finger von solchen Autos? Immerhin stellt Siku hier ein Modellauto vor, was es bei Hot Wheels bereits seit mehr als sieben Jahren zu kaufen gibt. Bei Matchbox gibt es das Modell seit 9 Jahren und auch Majorette hat bereits diverse Challenger in den letzten zwei Jahren in den Markt gedrückt. Wozu benötigt man also noch einen Dodge Challenger in der in der 5 Euro Klasse? In einem total besetzten und belieferten Markt hat dieses Modell aus meiner Sicht nichts mehr zu suchen, aber vielleicht findet er ja dennoch ein paar Freunde, die sich einfach den zwanzigsten Challenger kaufen mögen. Ich persönlich habe ihn mir gekauft, weil er handwerklich kein schlechtes Modell ist. Und es kommt dieses Mal aus China, wobei die typischen Mängel der China-Autos hierbei nicht mehr auftreten. Immerhin etwas. 

Absolut überflüssig ist die Anhängerkupplung an diesem Modell. Wer so etwas bei einem Spielzeughersteller ernsthaft vorstellt, sollte wohl schnell den Job wechseln. Ein Fahrzeug mit V8 und 717 PS hat keine Anhängerkupplung... Wenn man auf die restlichen Details so wie bei den Lampen geachtet hätte, wäre der Dodge vermutlich doch noch eine Kaufempfehlung geworden. Aber es scheitert dann an einem fehlenden Tankdeckel in Silber, einem korrekten Kühlergrill, einem geschwärzten Heckspoiler und die ebenso geschwärzten Lufteinlässe, die dann einen Hellcat auch zu einem solchen machen. Optisch ist dieser Challenger eher ein Grundmodell mit dem Pentastar V6 Motor. Eine Hellcat Version muss auch nach Hölle aussehen. Und das beherrschen in diesem Fall eher die Konkurrenten Majorette, Matchbox und Hot Wheels. Die neue Felge am Challenger ist OK, auch wenn sie einen nicht gerade den Betrachter bei diesem Modell vom Hocker reißt. Zur Beruhigung aller Leser, die Fünfsternfelge hätte das auch nicht getan. Die Farbe ist leider auch nicht neu, denn Hot Wheels hatte sie schon mal und Majorette´s Höllenkatze ist ebenfalls Grün, wenn auch in einem deutlich dunkleren Ton lackiert. Somit ist das Modell eher schlecht kopiert worden.

Wer dieses Modell kaufen mag, soll es machen. Handwerklich ist er Top. Aber ein Modellauto, was es vom Thema her schon eine gefühlte Ewigkeit gibt, wird es schwer haben, mit 150% Aufschlag im Gegensatz zur Konkurrenz noch verkauft zu werden... 










Montag, 16. Oktober 2017

Das blaue Wunder der Mercedes-Benz Rennabteilung... : Mercedes Benz Racing Transporter + Mercedes Benz Silberpfeil W196, Norev, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Norev
Modell : Mercedes Benz Racing Transporter + Mercedes Benz Silberpfeil W196 
Update : Nein, neues Modell
Produktionsort : China 
Farbe : Blau (Transporter) / Silber (Rennsportwagen)
Maßstab : ca. 1/64 (3inch)
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 10,6 cm x 3,2 cm x 2,7 cm + 6,7 cm x 2,6cm x 1,1 cm (l/b/h)
Preis : ca. 12,50 € ( Kaufpreis neu in 2017 )

Bei der Bestellung eines anderen Modellautos bin ich durch Zufall auf dieses Modell gestoßen und konnte aufgrund des Preises einfach nicht widerstehen. Es handelt sich hierbei um einen der legendärsten Rennwagentransporter der Welt. Er wurde von Mercedes um 1954/1955 herum gebaut, da Mercedes in den gleichen Jahren wieder in den Grand Prix Sport eingestiegen war. Um die schnellen Silberpfeile auch stilsicher und artgerecht zu transportieren, baute man passend zu diesen Fahrzeugen einen sehr markenten Werkstattwagen und Transporter auf. Er soll bis zu 160 Stundenkilometer schnell gewesen sein. Aufgrund seines kraftvollen Antritts erhielt er auch schnell den Beinamen "Das blaue Wunder". Die Rennabteilung bediente sich seinerzeit aus dem hauseigenen Modellprogramm, so dass der Mercedes Werkstransporter dann zum Beispiel den Motor des 300SL, den Rohrrahmen des 300 S und Teile des Interieurs vom 180er Ponton mit auf den Weg bekam. Es wurden die besten Zutaten verwendet, um den besten Transporter zu generieren. 

Mit dem Design erschuf man einen unglaublichen Imageträger für den Rennsport. Auch die Optik des Transporters war unverwechselbar als Mercedes Benz zu erkennen, denn den Adenauer Benz sieht man aus der Front ebenso heraus wie seine Verwandschaft zum 300er SL. Der Reihensechszylinder soll leicht gedrosselt um 192 PS gehabt haben, was seinerzeit noch nicht einmal ansatzweise ein Porsche hatte. Ein Aston Martin DB2 hatte um 140 PS, ein Ferrari Dino 156 F2 hatte um 180 PS. Mercedes konnte sogar von sich behaupten, einen schnelleren Lastwagen zu haben, als die etablierten Sportwagenschmieden Fahrzeuge hatten. Das war eine kleine Sensation. 1967 wurde das Original aufgrund seines Zustandes, diverser Einsätze und zahlreichen anstehenden Reparaturen verschrottet. 1993 wurde die Fa. MIKA GmbH beauftragt, den Renntransporter wieder zum Leben zu erwecken, was dann in etwa im Jahr 2000 nach knapp 6000 Arbeitsstunden auch gelang. Im Jahre 2001 wurde der Transporter offiziell wieder vorgestellt und wird seitdem für Veranstaltungen im historischen Motorsport auch wieder genutzt. 

Das Norev die Gelegenheit genutzt hat, dieses Modell in unserem Maßstab nachzubauen ist fast eine übergroße Ehre für die Modelle in 1/64. Man zeigt mit so einem Exemplar, dass der Maßstab ein sehr wichtiger Maßstab ist. Auf den Silberpfeil mag ich in diesem Moment nicht eingehen, weil der Transporter hier im Vordergrund steht. Das Modell ist außerordentlich gut verarbeitet worden. Der Lack samt Aufdrucke ist stimmig. Die Kombination von Blau und Silber fällt dem Betrachter sofort ins Auge. Die Lampen bestehen aus durchsichtigem Plastik. Selbst der Kühlergrill und auch die Felgen des Transporters sind schön herausgearbeitet worden. Am Heck entdeckt man in Chrom eingefasste rote Leuchten sowie einen silbernen Tankdeckel. Kurz gesagt, das Modell ist perfekt und stellt einen Meilenstein in der Transporter- und Mercedes-Benz Geschichte dar... Ich zeige ihn einmal mt und ohne Modell auf dem Träger...







Sonntag, 15. Oktober 2017

Siku´s neuer Silberpfeil kommt in den Handel... : Mercedes Benz AMG GLA 45, TypX156, Nr. 1503 CE, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Siku
Modell     : Mercedes Benz AMG GLA 45, TypX156
Update     : Nein, neues Modell, Nr. 1503 CE
Produktionsort : Polen
Farbe        : Silbermetallic
Maßstab   : 1/55 
zu öffnen  : Türen
Maße        : ca. 7,9 cm x 3,2 cm x 2,6cm (l/b/h), Länge ohne Anhängerkupplung
Preis         : ca. 5,50 € ( Kaufpreis neu in 2017 )

Wir bleiben beim Thema Siku und bleiben beim Thema Mercedes Benz. In der Reihe der jüngsten Neuvorstellungen von Siku zeige ich heute den Mercedes Benz AMG GLA 45 des Typs X156. Auf den ersten und zweiten Blick lassen die Details viel Hoffnung aufkommen, dass die Marke Siku die Kurve bekommt. Die vorderen Lampen bestehen aus durchsichtigem Plastik. Die hinteren Leuchten sind aufgedruckt, aber zusätzlich noch mit einem Silberstreifen zur besseren Erkennung versehen worden. Das neue Modell trägt bereits die neue Felgengeneration, denn die obligatorische Sternspeichenfelge wäre für dieses Modell optisch fatal gewesen. Mit dem großen Mercedesstern im Kühlergrill, den Außenspiegeln, dem Heckspoiler und der Gummibereifung entspricht das Modell einem höheren Anspruch im Gegensatz zur 2-EuroKlasse. Was Siku beherrscht ist die Darstellung der Frontziergitter und der hochgezogenen Heckschürze. Die Flächen sind nicht nur Schwarz sondern mit feinen Gitternetzlinien überzogen worden. Auch dieses Modell kommt wieder aus Polen und ist handwerklich sehr gut umgesetzt worden. Er entspricht den alten Tugenden von Siku, die man mindestens in den letzten 5 Jahren, wenn nicht sogar dem letzten Jahrzehnt fast vergeblich gesucht hat. Das Thema der Lackprobleme scheint der Vergangenheit anzugehören. Dieses Modell macht somit richtig viel Freude!

Zwei Kritkpunkte hätte ich aber dennoch anzumerken, die vielleicht für jeden Modellautosammler unterschiedlich zu bewerten sind. Mich persönlich stören die blanken Kennzeichenschilder, denn daran ist ein Sikumodell grundsätzlich und unverwechselbar immer erkennbar. Wenn man das Detail im Guss bereits entfallen lässt, so sollte man doch zur Lösung des Details in Richtung Japan schauen, die dann zumindest diese Fläche mit Schrift bedrucken. Der zweite Punkt besteht in der Natur des GLA. Was ist denn überhaupt der GLA von Mercedes für ein Fahrzeug? Es ist ein kleiner SUV, somit steht das Modell als Crossover sichtbar höher gestellt als andere Fahrzeuge auf den Reifen. In den ersten Präsentationsbildern konnte man diesen gravierenden Fehler schon erkennen, so dass ich dieses Modell für eine nachgemachte A-Klasse gehalten habe. Intern habe ich diese Bilder mit Majorette´s A-Klasse verglichen und erschreckend festgestellt, dass Siku hier eher eine sportliche A-Klasse gebaut hat, als den tatsächlich etwas hochbeinigen GLA. Während die Abstände von Schürzen zur Radnarbe nach unten hin passen, steckt der Fehler in den Abständen der Reifenoberkante zur Karosse. Das Original besitzt hier andere Feder- und Dämpferabstände. Für mich bleibt es daher eine A-Klasse von AMG, stelle aber diese dennoch gerne eher in die vorderen Reihen, weil sie sehr schön anzusehen ist.

Die technischen Details möchte ich kurz noch vom faszinierenden Mercedes erwähnen, die unter den Bereich "Klein, aber Oho!" fallen. Das Einstigsmodell des GLA hat 122PS Leistung, der AMG GLA 45 schöpft aus dem gleichen Vierzylinder mit 360 PS die dreifache Leistung. Die Topversion wurde im Jahr 2014 vorgestellt und bereits nach einem Jahr noch einmal um knapp 20PS verstärkt. Von der Höchstgeschwindigkeit entriegelt fährt der GLA dann sogar bis 270 Kilometer pro Stunde schnell und schafft den Sprint von Null auf 100 Kilometer pro Stunde in 4,4 Sekunden. Das sind definitiv schon Sportwagenwerte....    






Freitag, 13. Oktober 2017

Siku´s neue E-Klasse kommt als Diesel (Taxi)... (2) : Mercedes Benz E 350d Taxi, Typ W213, Siku, Nr. 1502 CE, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Siku
Modell     : Mercedes Benz E 350d Taxi, Typ W213
Update     : Nein, neues eigenständiges Modell, Nr. 1502 CE
Produktionsort : Polen
Farbe        : Cremeweiß
Maßstab   : 1/55 
zu öffnen  : Türen
Maße        : ca. 8,0cm x 3,2 cm x 2,8cm (l/b/h), Länge ohne Anhängerkupplung
Preis         : ca. 5,50 € ( Kaufpreis neu in 2017 )

Siku´s neue E-Klasse erhält Zuwachs. Das Taximodell ist nun in der vierten Generation als E-Klasse angekommen. Zum vierten Mal? Ja, richtig gelesen, denn Siku ließ schmerzlicher Weise den Typ W212 aus. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern kommt die Taxi-Limousine dieses Mal als Diesel in den Handel. Und für diese Art von Fahrzeug ist die gewählte Motorvariante durchaus realistisch und brauchbar. Auch trotz Dieselskandal. Gerade bei den Kilometerkönigen macht der Diesel immer noch wirtschaftlich Sinn. Handwerklich ist auch dieses Modell sehr gut gemacht, denn das Modell kommt aus Polen. Da stimmt die Qualität. Die vorderen Lampen bestehen aus durchsichtigem Plastik und die hinteren Leuchten sind Rot lackiert worden. Wenn man genau hinsieht, ist das Rücklicht mit einem Silberstreif zur genaueren Detaillierung versehen worden. Auch bei diesem Modell fehlt die kleine Mercedes Plakette auf der Motorhaube. Schade. Als Felgenart ist wie bei der normalen Limousine die Standardfelge montiert, während die derzeit ganz neuen Modelle ja bereits eine andere Felge erhalten. Was ebenfalls noch auffällt ist, dass das Taxischild erneut etwas anders aussieht als beim Vorgängermodell. Die Schrift ist etwas geschrumpft, so dass der schwarze Flächenteil in der Ansicht deutlich größer ist. Insgesamt wirkt die Karosse sehr glatt. Konturen und Sicken sind kaum zu erkennen.    

Ich habe es schon einmal bei der bereits hier präsentierten zivilen Limousine geschrieben und bin immer noch der gleichen Meinung. Siku´s neue Mercedes Benz E-Klasse ist gut, aber es fehlt ihr definitiv an der aus früheren Zeiten bekannten Raffinesse und Präzision. Die Detailgenauigkeit schwindet, so dass dieses Modell in der vierten Generation bei Siku nicht das Maß aller Dinge ist, am Vorgänger W211 definitiv nicht vorbei kommt und daran sogar tragisch und sichtbar scheitert. Bei dieser Taxiversion ist das sogar noch deutlicher! Ein T-Modell könnte noch spannend sein und gab es auch schon ewig nicht mehr bei Siku zu kaufen... 






Donnerstag, 12. Oktober 2017

Bayerns schnellster und bulligster SUV... : BMW X6 M, Typ F16, Siku Nr. 1409 CE, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Siku
Modell     : BMW X6 M, Typ F16
Update     : Nein, neues Modell, Nr. 1409 CE
Produktionsort : Polen
Farbe        : Blaumetallic
Maßstab   : 1/55 
zu öffnen  : Türen
Maße        : ca. 7,9cm x 3,2 cm x 2,7cm (l/b/h), Länge ohne Anhängerkupplung
Preis         : ca. 5,50 € ( Kaufpreis neu in 2017 )

Ich muss ja speziell bei diesem Modell einmal zugeben, dass mich Siku tatsächlich überraschen kann. Und zwar können sie mich positiv überraschen. Der BMW X6 M ist tatsächlich ein nagelneues Auto bei Siku. Außerdem handelt es sich um den Typ F16, also die zweite Generation von X6, während Majorette die erste Version gebaut hat. Somit besitzt Siku ein Auto im Sortiment, dass tatsächlich so erst einmal kein zweiter Hersteller im Sortiment hat. Glückwunsch. Bitte weiter so!!!

Die Farbe mag zwar etwas konservativ sein, aber das schöne Blaumetallic steht dem großen BMW bestens. Weiterhin erhält der neue BMW auch eine neue Felge, welche wohl Modell übergreifend eingesetzt wird, denn auch seine neuen Kollegen tragen diese Speichenfelge. Sie wirkt zwar etwas BMW untypisch, aber aufgrund des gesamten Modells sehe ich darüber einmal hinweg. Die Detaillierung ist durchweg gut und lässt mal wieder etwas Hoffnung aufkommen, die bedrohte Sammelmarke doch noch dauerhaft bei mir im Programm zu lassen. Die Heckleuchten sind lackiert, was aber auch nicht weiter stört, auch wenn man früher zumindest auch hier farbiges Plastik genommen hatte. Handwerklich ist das Modellauto erstaunlich gut geworden, so dass man vielleicht doch den einen oder anderen Kritikpunkt ernst genommen hat, den vermutlich nicht nur ich bei den neuen Modellen geäußert habe. Auffallend ist, dass grundsätzlich handwerklich gute Modelle von Siku aus Polen kommen. Auch wenn es keinen Abzug in der B-Note gibt, so ist mir dennoch ein kleiner "Schnitzer" in der optik aufgefallen. An den hinteren Seitenfenstern fehlen die Streben, so dass das Modellauto viel luftiger wirkt, als das Original, denn durch die kleinen Dreiecksfenster kann man sowieso so gut wie nichts erkennen. Hier fehlen sie einfach... Und noch eine Kleinigkeit ist mir aufgefallen. Dieser Siku trägt wieder ein Kennzeichen aus dem Märkischen Kreis. Zurück zu alten Wurzeln???

Siku dreht in der Tat auf. Es ist kein normaler X6 sondern ein X6 M. Das stellt zumindest die Königsklasse der X-Fahrzeuge dar. Ein V8 Motor mit Biturbo klingt besonders fauchig und erschafft eine Leistung von 575 PS. Damit kann selbst so ein großer Geländewagen von Null auf 100 Kilometer pro Stunde in nur 4,2 Sekunden kommen. Braucht da noch jemand einen Porsche???






Mittwoch, 11. Oktober 2017

Die Rückkehr der zweiten Focus Generation als RS Modell... : Ford Focus RS, 2009 "Forza Motorsport", Hot Wheels, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Ford Focus RS, 2009 "Forza Motorsport"
Update : Ja, neues Modell in 2017
Produktionsort : Thailand
Farbe : Weiß
Maßstab: nicht bekannt
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,6 cm x 2,8 cm x 2,4cm (l/b/h)
Preis : ca. 3,00 € ( Kaufpreis neu in 2017 )

Momentan stürmen die neuen "Forza Motorsport" Modelle den Handel, und sie sind es einfach Wert, dass man einen näheren Blick darauf wirft. Neben einem AMC Javellin und einem BMW M4 zeige ich nun bereits das dritte Modell dieser schönen Modellreihe in diesem Jahr. Doch der unten gezeigte Ford Focus RS ist kein unbekannter Hot Wheels. Vor rund fünf Jahren gab es hier in diesem Blog bereits einen Eintrag über das Modell. Es wurden das Serienmodell als auch das damalige Super Treasure Hunt Modell gezeigt, welches mir zu der Zeit zufälliger Weise ins Netz gegangen war. Interessant ist, dass Hot Wheels eigentlich den Nachfolger des Focus RS derzeitig im Handel hat, so dass das ältere Modell eher im Sortiment verwundert. Dennoch freue ich mich über dieses Modell, denn Aufmachung und Farbe sind zumindest bei dem RS Modell neu.

In 2008 wurde der reale Ford Focus RS das erste Mal der Welt vorgestellt und war somit ein Faceliftmodell der zweiten Ford Focus Reihe, welche dann bereits nach zwei Jahren gegen den Nachfolger ausgetauscht wurde. Die RS Modelle zeichneten sich nicht nur durch das sportliche Aussehen aus, sondern ebenfalls durch die gesonderte Leistung, die weit über dem der Serienmodelle lag. Ein 2,5 Liter Fünfzylinder Motor wurde dem Kompaktsportler eingebaut, der dem Wagen dann bis zu 305 PS Leistung brachte. Er war damals auf die üblichen Fahrzeuge der Konkurrenz von BMW, VW und Audi angesetzt, wobei er im Gegensatz zur Konkurrenz dabei einen unschlagbaren Verkaufspreis von nur knapp 34.000 Euro hatte. Aufgrund der damaligen Nachfrage erhöhte Ford die Gesamtproduktion um ein gutes Drittel auf 11.000 Einheiten.    





Dienstag, 10. Oktober 2017

The fastest mobile Tire Service.... : Time Shifter, Hot Wheels, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Time Shifter "The fastest mobile Tire Service"
Update : Nein, neues Modell in 2017
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Matt Blau
Maßstab: nicht bekannt
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,2cm x 3,1 cm x 2,9cm (l/b/h)
Preis : ca. 2,00 € ( Kaufpreis neu in 2017 )

Hot Wheels schickt in diesem Jahr eine hochinteressante Eigenentwicklung ins Rennen, den Time Shifter. Wer sich das Modell lange genug ansieht, könnte es irgendwo schon einmal gesehen haben, kommt aber vielleicht nicht darauf, wo man ihn gesehen haben könnte. Ebenfalls in diesem und letzten Jahr gab es eine eigene Interpretation des Toyota Crown Comfort Taxi bei Hot Wheels, wovon dann dieses Modell tatsächlich abgeleitet wurde. Die Front ist gleich, und um die Front herum baute Hot Wheels einen kleinen nützlichen Van im Dienstleistungsbereich. 

Das Thema des "schnellen Reifenservice" finde ich persönlich hoch interessant und höchst gelungen, so dass ich dieses Modell als eines der wenigen Eigenproduktionen von Hot Wheels auch gerne gekauft habe. Ich wüsste auch spontan nicht, ob es innerhalb meiner Sammlung etwas ähnliches geben könnte. Diesen Van hätte es sogar vielleicht mal in Realität geben können, zumindest erscheint er erst einmal glaubhaft. Die matte Farbe finde ich ebenfalls sehr passend sowie das spannende Interieur, was man hier auf dem letzten Bild erkennen kann. Hier liegen diverse Reifen und Felgen auf der Ladefläche. Störend finde ich leider die geöffnete Motorhaube, wobei das vermutlich Geschmackssache ist. Der scharfe Time Shifter ist die erste Farbvariante von Hot Wheels, wobei hier vermutlich noch mehrere folgen werden. Wer sich einmal nicht die Norm anschaffen möchte, ist mit diesem Modell einfach sehr gut beraten...  





Montag, 9. Oktober 2017

Drei weitere Modelle aus dem Schattenkabinett der Sammlung.... : Umbauten von Sikumodellen aus den 80er und frühen 90er Jahren...

Und weiter geht es mit nicht ganz alltäglichen Modellen, die einmal nicht "neu" sind, sondern schon von ihren Spuren ein wenig erzählen können. Aus den Tiefen des eigenen Archivs kommen heute nun drei weitere und zum Teil sehr ungewöhnliche Modelle ans Tageslicht, die es so kein zweites Mal geben wird.

Chevrolet Camaro Z28 Convertible : Gewiss, das Cabrio ist schon sehr ungewöhnlich. Der "Aufschneider" war ein damaliger Schulfreund, der noch zu Zeiten, als wir Kinder waren und mit Autos spielten, dieses Modell selber entworfen hatte. Ein offizielles Cabrio vom Z28 gab es natürlich bei Siku nicht, aber er wollte eines haben. Wie man sieht, ist der Farbauftrag an vielen Stellen nicht so wirklich gut gelungen. Die Zweifarbigkeit ist prinzipiell gesehen eine gute Lösung gewesen, denn sie ist im Gegensatz zu den originalen Farben sehr farbenfroh. Und auch die Lösung mit dem Verdeck und einer Persenning aus Karton war nicht gerade die schlechteste Lösung. Mit einer knetartigen Masse wurde der Zwischenraum zwischen Zinkguss und Persenning aus Karton zugestopft. In dieser Form ist das Modell auch einzigartig. Der reale Zeitwert beschränkt sich auf den Ersatzteilpreis der Türen, der ideelle Wert ist eher unbezahlbar. Die Grundlage bildete übrigens Siku´s Nr. 1051 aus Mitte der 80er Jahre...

Porsche 959, Siku Nr. 1068, ab 1987 gebaut : Der schaut ja fast noch original aus, doch etwas ist von der Farbe her befremdlich. Für seinerzeit 50 Pfennige wurde der einstige Supersportwagen auf einem Flohmarkt erstanden. Der Porsche war in äußerst schlechter Verfassung, so dass ein neuer Lack hermusste. So übte ich mich damals selber in der Restauration von Modellen und verpasste dem einstigen Stuttgarter Spitzenmodell rundum eine fast originale neue Farbe, die auch zusammenhängend eine Farbe war. Der Flickenteppich aus Schrammen, Kratzern und Farbabplatzungen sollte von da an Geschichte werden. Aus welchen Gründen auch immer, wollte ich ein Stück originale Fläche erhalten und beließ die fast noch perfekte Kofferraumhaube (bei Porsche sitzt der Kofferraum bei den frühen Autos immer vorne) in ihrem Originalfarbton. Da Haube war noch OK, so dass ein ungewöhnlicher Zwitter herausgekommen ist, der vielleicht sogar noch einen Euro im Verkauf bringen könnte, wenn sich hierzu ein skuriler Sammler finden ließe. Deswegen versuche ich es auch gar nicht wirklich und behalte das Modell lieber selber. Dieser Porsche 959 steht allerdings nicht versteckt in hinterster Reihe, sondern er steht sowohl neben seinem roten und unbeschädigten Bruder 959 und einem Porsche 928 in Silbermetallic. Wo auch sonst???

Ferrari F40 Cabriolet : Ich muss zugeben, Modelle zu bauen, die man wollte, es sie aber nicht gab, war eine Schwäche in den 80er Jahren, so dass mein Schulfreund und ich diverse Modelle "köpften und aufschnitten". Der ebenfalls von meinem Schulfreund stammende Ferrari war schon ein deutlich besserer Versuch, ein brauchbares Modell herzustellen. Wenn ich mich noch recht erinnere, war Airbrush seinerzeit in Mode und deswegen wurde dieser Ferrari F40 für einen Sprühversuch missbraucht. Da müssen alle Italiener tapfer sein, denn das Ferrarirot wurde gegen ein profanes und nicht ganz so schönes Blau eingetauscht. Durch die Volllackierung entstand zumindest eine halbwegs professionelle Optik. Das Dach wurde entfernt, was ziemlich schwierig war, denn die große Heckklappe hing an dem Dach. So musste der verbliebene Teil an die Karosse angeklebt werden, was bis heute sogar wunderbar hält. Alle Motorenteile wurden silber lackiert und die Sitze gab es dann nur in Schwarz. Wäre das Modell Rot, so könnten sich vermutlich die Liebhaber überschlagen, aber der eher matte Blauton ist und bleibt reine Geschmackssache. Ich glaube noch zu wissen, dass in etwa eine D-Mark dafür bezahlt werden musste, denn in einem Anfall einer Verkaufswelle, erwarb ich damals von mehreren Schulfreunden diverse Modelle für relativ kleines Geld. Der Ursprung bildete hier Siku´s Ferrari F40 mit der Nummer 1075, der ab 1989 gebaut wurde.

Viel Spaß wünsche ich an diesem eher ungewöhnlichen Trio Infernale...