Donnerstag, 14. Dezember 2017

Alter Wein in neuen Schläuchen... (2) : Porsche 911 Turbo, Matchbox, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Matchbox
Modell : Porsche 911 Turbo
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2017
Produktionsort : Thailand
Farbe : Rot
Maßstab : 1/58
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,5cm x  3,0 cm x 2,2 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,20 € ( Kaufpreis neu in 2017) 

Hier sieht man nun das dritte von fünf Fahrzeugen im aktuellen 5er Pack von Matchbox. Der Porsche 911 Turbo ist natürlich ein alter Bekannter und in Rot gab es ihn tatsächlich auch schon einmal. Doch das macht absolut nichts, denn für Fahrzeuge aus dem goldenen Jahrzehnt von Matchbox hat man doch gerne und eignetlich immer noch einen Stellplatz frei in der Sammlung. Das bei Matchbox nunmehr seit knapp 16 Jahren produzierte Modell sieht immer noch gut aus, denn dieser Typ 911 ist tatsächlich ein zeitloser Porsche. Das Modell wurde mit den Lampen in Form eines Spiegelei´s mit den notwendigen Details bei Matchbox versehen, was auch im realen Leben sein Erkennungsmal ist. In fotorealistischer Optik bedruckte Frontscheinwerfer und Heckleuchten gibt es an diesem Modell zu entdecken. An der Frontscheibe ist der eingelassene Rückspiegel zu erkennen. Auch Außenspiegel besitzt dieser Porsche. Auf dem Heckkennzeichen ist der Begriff "Porsche" ebenso zu lesen wie der silberene Schriftzug "Turbo". Die aktuelle Fünfsternfelge wurde dem Fahrzeug ebenso mitgegeben und passt sogar stilistisch sehr gut zum Sportwagen. 

Der Porsche 911 Turbo wurde zwischen 1997 und 2006 gebaut. Erstmalig in der 911er Geschichte setzte Porsche in dieses Modell einen wassergekühlten Motor sein. Der 911 Turbo gehörte fast schon zur Leistungsspitze bei diesem Modell. Ein Sechszylinder mit knapp 420 PS Leistung wurde zudem verbaut. Mit 4,2 Sekunden Beschleunigung von Null auf einhundert Kilometer pro Stunde gehört er auch heute noch zu den schnellsten Porschemodellen. Darüber rangierte beim Neunelfer nur noch der "Turbo S". Porschefreunde könnten sich vermutlich sofort in das Modell verlieben, so dass man voraussichtlich sehr schnell sein muss, um sich dieses Modell zu sichern. Eines ist sicher, denn die 5er Packs sind irgendwann aufgebraucht, so dass die Stückzahl als eher gering hier einzustufen ist... 






Mittwoch, 13. Dezember 2017

Ein Shooting Brake in der Kompaktklasse...(2) : Honda Civic EF Hatchback, 1987-1991, Hot Wheels, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Honda Civic EF Hatchback, 1990
Update : Ja, neue Modellfarbe 2017
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Weiß
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße: ca. 6,8cm x 3,0 cm x 2,2cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,80 € ( Kaufpreis neu in 2017 )

Dieser Honda Civic ist gefragt und derzeitig ein Objekt der Begierde. Die bereits fünfte Farbe ist im Handel angekommen und geht derzeitig auf Kundenfang. Wer schnell bei sich zu Hause im europäischen Raum die Modelle im Schrank durchzählt, wird vielleicht nur vier Civic´s zählen, denn die vierte Varainte gab es nur als als Sondermodell "ZAMAC" in den USA. Das Modell ist hervorragend gelungen und man hat mit diesem Fahrzeug schon einen echten japanischen Klassiker im Regal stehen, der weiter an Attraktivität gewinnen wird. Die detaillierte Front zeigt zwei Scheinwerfer als fotorealistischen Aufdruck. Orange Blinker gibt es sowohl an der Front als auch an der Seite an den Kotflügeln. Ein rotes Honda Emblem ist mittig innnerhalb der Front zu sehen. Der weiße Lack steht dem kompakten Sportler bestens und die geschwärzten Felgen mit dem roten Felgenrand sind in Anlehnung an sein modernes Pendant dem Civic Type-R und der "Now and then" Baureihe aufgetragen worden.

Das hier gezeigte Modell ist schon das Spitzenmodell mit dem VTEC Motor und der weltweit ersten variablen Ventilsteuerung. Und einen Katalysator hatte der kleine Honda auch schon, und das sogar in der Kompaktklasse... Leistungstechnisch gab es es natürlich Vierzylindermotoren mit Vierventiltechnik. In der VTEC-Variante hatte der Kompakte Honda sogar bis zu 150 PS, was teilweise die Mittel- und Oberklassefahrzeuge noch nicht einmal in der Basis hatten. Hot Wheels war sehr spendabel und gab dem Civic noch ein Sonnendach mit auf den Weg und sogar Außenspiegel. Ungewöhnlich für einen fünften Aufguss ist die schwarze B-Säule als Extra. Die Farbkombination mit innen Rot und außen Weiß passt eigentlich noch vollkommen in die 80er Jahre. Viele mögen das nicht, aber so war das bei vielen Modellen damals in den wilden Jahren wirklich....







Dienstag, 12. Dezember 2017

Happy Birthday "DieCast - Modellautos"....!!!!! 6 Jahre bist Du alt geworden...

Hallo zusammen,

am 12.12.2011 startete ich mit diesem Blog, ohne überhaupt zu wissen, wohin die Reise geht. Ein Teil der Idee zu diesem Blog war seinerzeit ein Forumseintrag über Siku Autos geschuldet. Ein anderer Teil war dem Gedanken entsprungen, etwas von meiner realtiv komplexen und durchaus auch komplizierten Sammlung zu zeigen und andere daran ein wenig teilzuhaben, was bei mir so alles im Schrank, Regal oder Vitrine teilweise angestaubt oder auch fast schon vergessen in der letzten Ecke steht. Denn die Sammlung wuchs in den ersten Jahren langsam, beständig und konstant, bishin zu einer kurzen Unterbrechung in den 90er Jahren. Momentan wächst sie eher rasant aber noch kontrolliert, weil ich die Kernmarken versuche zu komplettieren. Ein schwieriges Vorhaben. Modellautos sind kleine Kunstwerke und somit in der Vielfalt und der Fülle von Farben einfach schön anzusehen. Dieses Hobby ist erstaunlicher Weise auch sehr nachhaltig, denn ein Modellauto wird seltenst verbraucht und erfreut einen Besitzer meist über viele Jahre oder in meinem Fall sogar über Jahrzehnte. Alte Dinge schätzen lernen, immer wieder neu zu entdecken und sich an vielen kleinen Details erfreuen. Eine schöne Sache nach dem rauhen Alltag...

Nach sechs Jahren gibt es folgende Fakten:
1800 Einträge, knapp 194.000 Besucherklicks was im Mittel 32.000 Besuchern pro Jahr oder derzeitig knapp 2700 Besucher im Monat entspricht. Es wurden nach grober Schätzung etwa 2.000 Modellautos in Einzelvorstellungen und in kleinen Dioramen gezeigt. Etwa 39 Modellautomarken gibt meine Sammlung her, so dass noch durchaus die eine oder andere Rarität in den kommenden Jahren auftauchen kann. Hot Wheels ist übrigens der Sieger im Hinblick auf die Summe aller Modellautos bis zum Punkt der letzten Auswertung im November 2016. Mit anderen Worten ist jedes dritte Modellauto derzeitig ein Hot Wheels. General Motors stellt mit der Kernmarke und allen Submarken im Konzern den größten Anteil aller Modelle. Jedes sechste Auto kommt von General Motors. Und davon stellt jedes zweite Modell ein Chevrolet dar. Als Verfolger steht kurz dahinter der Ford Konzern. Also alles so wie im realen Automarkt? Nicht ganz. Mit 19,5% Anteil ist fast jedes fünfte Modellauto in Rot lackiert worden. Blau ist auf Rang 2 und auf Rang 3 kommt schon Weiß. Modellautos sind farbenfroher und deutlich mutiger als echte Autokonzerne. Eine ständig fortgeführte Datenbank registriert seit mehr als 20 Jahren jeden Neuzugang und die wichtigsten Fakten um das Modell. Auch Kaufpreise und das Jahr der Anschaffung werden festgehalten. Aus heutiger Sicht war diese Idee eine sehr gute Entscheidung, könnte aber noch detaillierter sein.

Fakt ist, dass es momentan auf lange Sicht hier inhaltlich nicht langweilig werden wird. Tatsächlich verbleiben auch aus heutiger Sicht noch Jahre, um alles zu zeigen. Und Neuerscheinungen gibt es ja auch noch... Achja, die unten gezeigten Modelle gehörten zu der ersten Garde von Modellen, die hier im Jahr 2011 gezeigt wurden. Der Text war noch sehr spartanisch, und in den frühen Einträgen gab es auch nur ein Foto. So war das noch in den Anfängen damals...


Montag, 11. Dezember 2017

Ein frühes Nutzfahrzeug aus Japan... : Nissan Junior, 1962, Matchbox Modelljahrgang 2017

Hersteller : Matchbox
Modell : Nissan Junior, 1962
Update : Nein, neues Modell in 2017
Produktionsort : Thailand
Farbe : Hellblau
Maßstab : nicht bekannt
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,2 cm x 2,6 cm x 2,6 cm (l/b/h), Länge inklusive Anhängerkupplung
Preis : ca. 5,50 € ( Kaufpreis neu in 2017)

Da wildert Matchbox nun doch im Revier von Tomy/Tomica, denn normaler Weise sind solche Fahrzeuge doch eher eine Angelegenheit von Tomy. Aber wer nun einmal zuerst damit herauskommt, der kann zuerst das Geschäft damit machen. Eines der neuen 2017er Modelle ist dieser Nissan Junior der 40-Serie, welche von 1962 bis 1970 gebaut wurde. Der praktische Pick Up ist für das Kleinhandwerk gedacht und bietet dafür sogar eine relativ große und lange Pritsche an. Interessant ist, dass Matchbox nach ewiger Zeit nun einmal wieder ein neues Auto mit Anhängerkupplung herausbringt. Vielleicht kommt dieser Nissan sogar einmal als Gespann wieder? Schön wäre es. Es gab hier Benzinmotoren mit bis zu 92 PS und einen Dieselmotor mit etwa 70 PS. Voraussichtlich waren das auch nur kleine Vierzylindermotoren. 1966 wurde bezüglich des Motors noch einmal nachgelegt und der Nissan Junior erhielt den Motor des Nissan Cedric 130 mit 99 PS. Im Export hieß der Pick Up aus verschiedenen Gründen dann Datsun statt Nissan. 

Das Modell ist für einen simplen Pick Up erstklassig detailliert worden. Silberne Front und silberne Scheinwerfer gibt es vorne, sowie hinten dann mehrfarbig lackierte Blinker und Leuchten. Zusätzlich sieht man auf dem Heck ein Kennzeichen mit dem aufgedruckten Schriftzug "Nissan". Die Felge kommt aus der Heritage Classic Abteilung und passt natürlich zum 1962er Jahrgang. Das ist durchaus ein schönes Nutzfahrzeug, was an frühere Zeiten erinnert und sich nach langer Zeit wieder sehr gut in die Modellpalette eingliedert. So kann es gerne weiter gehen...  





Sonntag, 10. Dezember 2017

Der Zeitmaschinenklassiker im Wandel der Zeit (2) : De Lorean DMC-12, Time Machine Western Look, Hot Wheels, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Hot Wheels
Modell : DeLorean DMC-12, 1981
Update : Ja, neues Modell in 2017
Produktionsort : Thailand
Farbe : Silbermetallic
Maßstab: nicht bekannt
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,3cm x 2,9 cm x 2,6cm (l/b/h)
Preis : ca. 8,00 € ( Mein Kaufpreis neu 2017)

Dieser DeLorean ist ja auch so ein Fahrzeug bei Hot Wheels, welches immer wieder einmal im Programm vorkommt. Doch heute zeige ich eine kleine Rarität, die ich durch Zufall in diesem Jahr zu einem noch kleinen Preis erwerben konnte. Es ist wieder einmal Hollywood´s berühmteste Zeitreisemaschine, die in der noch fehlenden Variante in den handel gekommen ist. Es zeigt die dritte und letzte Version der Zeitmaschine, welche am Ende des dritten Teils von "Zurück in die Zukunft" ein Opfer einer Eisenbahn wurde und total zerstört worden ist. Witzig ist, dass Hot Wheels auch die dritte Fassung so schön wie im Film hergerichtet und auf die 50er Jahre getrimmt hat. Die Faszination nimmt auch bei diesem Modell nicht ab. Er gehört an eine Stelle, wo man ihn sehen kann. Zudem ist das Modell wie ein Real Rider oder Treasure Hunt ausgestattet worden.

Das Modell zeigt den Zustand der 50er Jahre und zwar noch vor dem Abstellen in einer Mine, nachdem Indianer die Benzinleitung des Modells zerstört hatte. Marty McFly reiste in die Vergangenheit in den wilden Westen, um gemäß eines Zeitungsartikels Doc Emmet Brown als Hufschmied zu suchen und vor dem erneuten Bösewicht "Biff" Tannen zu retten. Für Michael J.Fox als Marty McFly und Christopher Lloyd alias Doc Emmet Brown waren diese Filme nicht nur eine Herausforderung sondern auch gleichzeitig ein Denkmal für beide Darsteller. Das Highlight des schönen Modells ist natürlich die Nachbildung der Zeitreisetechnik am gesamten Fahrzeug, Während das ursprüngliche Modell in den letzten Jahren in den Handel kam, ist das Original knapp 30 Jahre alt. Die Front ist noch relativ unspektakulär, hier eckige Doppelscheinwerfer und ein schwarzer liegender Kühlergrill mit dem Firmenlogo DMC (DeLorean Motor Company). Die Seitenlinie entpuppt dann das Filmauto. Diverse Leitungen für das Zeitreisen sind auf der Außenhülle des DeLorean angebracht. Am Heck sieht man bereits die Antriebstechnik des Fahr- und Flugzeuges sitzen, die sich ebenfalls zu dem Ursprungsmodell unterscheidet, denn anfänglich fuhr das Fahrzeug mit Plutonium und später hatte er den hier gezeigten Mixeraufsatz für die Küchenabfälle als Antrieb. Die Heckleuchten sind farbig und auf dem Kennzeichen ist das "Outatime" leider bei diesem Modell nicht lesbar. Auch der Modellname "DeLorean" ist auf der Stoßstange in diesem jahr entfallen. Witzig : Ein Blick in den Innenraum legt weitere Details offen, wie z.B. das Eingabefeld der Jahreszahlen in der Mittelkonsole und dem vermeindbaren Fluxkompensator in der Mitte zwischen den Sitzen.

Acht Future Consultans hatten Robert Zemeckis und Steven Spielberg seinerzeit eingestellt, um die Zukunft hervorzusagen. In Teilen hat das sogar geklappt, so dass die Herren in der Tat einen guten Job gemacht haben. Flachbildschirme gibt es genauso wie Fingerprintscanner, die die Türen öffnen. Der einstige USA Gegner Vietnam ist heute sogar ein beliebtes Reiseziel für Amerikaner (irgendwo im Film hängt ein Poster mit "Surf Vietnam"). Auch so etwas ähnliches wie Doc Browns Brille, hier zu vergleichen mit Google Glasses und das 3-D Kino für die Unterhaltung gibt es mittlerweile. Auch das kommunizieren mit Skype, so könnte man es im Film vergleichen, ist heute möglich und schon Alltag. Deutlich daneben lagen die Future Consaltens bei selbstschnürenden Schuhen, dem Faxgerät als verbreitetes Alltagsmedium (heute ist das ja eher auslaufend) sowie die kurze Distanzkommunikation mit Walkie Talkies gibt es heute nicht. Aber dennoch ist es schon unglaublich, dass man gewisse Dinge hervorsehen konnte.Gezeigt werden neben dem "Western Modell noch einmal alle anderen DeLoreans...














Ein Fahrzeug für die Fahrten über Stock und Stein... : Datsun 510 Rallye, 1970, Matchbox, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Matchbox
Modell : Datsun 510 Rallye, 1970
Update : Nein, neues Modell in 2017
Produktionsort : Thailand
Farbe : Orangemetallic
Maßstab : nicht bekannt
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,0 cm x 2,7 cm x 2,9 cm (l/b/h)
Preis : ca. 5,50 € ( Kaufpreis neu in 2017)

Der Datsun 510 gehört in diesem Jahrzehnt garantiert zu den am meist gebautesten Modellautos. Warum? Tomy baut ihn rauf und runter als Viertürer, Zweitürer und dreitürigen Kombi. Hot Wheels baut ihn als fünftürigen Kombi und zweitürige Sportlimousine im Renntrimm. Und nun kommt Matchox noch mit einem faszinierenden Nischenmodell hinzu, einer Rallyversion. Also ein Modell, dass sich perfekt in den großen Markt des Datsunmodells noch einfinden kann, ohne die Konkurrenten anzugreifen. Respekt. Und es ist ein Modell nach einem realen Fahrzeug gebaut, denn es gab diesen Datsun als Gewinnerfahrzeug der 18. East African Safari Rally. Die Motorleistung ist zu deisem Modell nicht bekannt.

Dieses Modell ist aus meiner Sicht ziemlich spannend, denn es erzählt mit seiner darstellenden Optik schon eine kleine Geschichte. Der Viertürer wurde für eine lange und schwierige Rallye umgebaut und nachgerüstet. Damit der Fahrer überhaupt etwas sehen kann, wurden mehrere Zusatzleuchten am Grill, auf den Kotflügeln und oben am Dachgepäckträger montiert. Da wird die Nacht sozusagen zum Tag. Auffallend ist, dass es nur vorne Kotflügelverbreiterungen gibt. Auf dem Dachgepäckträger findet sich zudem noch ein Reserverad und ein Reservekanister für unterwegs. Dann folgen noch zwei braune Gepäckstücke oder sogar Werkzeugkästen. Genau weiß man das nicht. Auch an ein zusätzliches Rücklicht oder eine Nebelschlussleuchte wurde gedacht. Zum Schmunzeln finde ich die Schmutzlappen oder auch Spritzschutzlappen an den Hinterrädern, die es verstärkt ja in den 60er und 70er Jahren an vielen Autos tatsächlich so gegeben hat. Ein schönes Relikt aus einer längst vergangenen Zeit, das es sogar noch bis in die frühen 80er teilweise gegeben hat.  

Solche Fahrzeuge haben Matchbox tatsächlich Tradition. Spontan fallen mir ja die Land Rover Modelle ein, die ebenfalls als Rallyfahrzeuge ausgebildet wurden. Dieses Modell ist wunderbar stabil verarbeitet, schön gestaltet und sollte nicht allzuweit hinten im Regal stehen. Er ist ein Hingucker, den es soagr mit einer zweiten Felge als Variation gibt... 






Freitag, 8. Dezember 2017

Die japanische Alternative zum MG Roadster...(2) : Datsun Fairlady 2000, Hot Wheels, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Datsun Fairlady 2000, 1963 bis 1970 
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2017
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Blau
Maßstab: 1/64
zu öffnen: nichts
Maße : ca. 7,0cm x 3,0 cm x 2,1cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,80 € ( Mein Kaufpreis neu 2017)

Einer der schönsten japanischen Sportwagen geht hiermit in die dritte Runde. Nach Hellgelb, über hellgrün kommt nun ein kräftiges Blau auf den Datsun Fairlady 2000. Auch wenn das Grundmodell das gleiche Modell ist, so hat doch die dritte Variante eher einen zivilen Charakter erhalten. Geschwärzte Standardfelgen aus dem Hot Wheels Sortiment stehen dem Sportwagen ebenfalls bestens. Der Überrollbügel im Heck verliert fast schon an Bedeutung und ist im Farbton Schwarz eher untergeordnet anzufinden. Die ursprüngliche Rennwagenbemalung ist verschwunden und wurde gegen ein Zahlenspiel rund um die Zahl "52" oder "1552" eingetauscht. Ob das Jahr etwas bedeutet, bleibt zur Sekunde erst einmal ein kleines Rätsel, denn außer einem Hinweis auf den japanischen Prinz Masahito, der im Jahr 1552 gebohren wurde, gibt die Zahl in Bezug auf Japan nichts weiteres her. Und zum Modell passt sie auch nicht wirklich.  

Mit diesem Modell beweist Hot Wheels einen sehr feinen Spürsinn für den Markt, denn Japaner im Stil der 60er Jahre sind derzeitig gefragt wie nie. Obwohl ruhig wirkend ist dieser Wagen eher ein Rennwagen. Die Kotflügel sind dezent verbreitert worden. Der Datsun liegt etwas sportlich tiefer und seitlich entdeckt man im Bereich der Fahrertür dann die zwei Auspuffrohre, die zumindest für den Austieg ungüsntig positioniert wurden. Dass die Türgriffe silbern lackiert wurden, ist für eine dritte Farbfassung eher ungewöhnlich. Der feine Spürsinn des Betrachters entdeckt bei dem Modell zudem noch in der Front einen Ölkühler. Ein witziges Gimmick sind immer noch die auf den Kotflügeln aufgesetzten Rückspiegel. Für die Freunde japanischer Sportwagen sei noch erwähnt, dass es sich um die stilistisch zweite "Datsun Sports" Variante handelt. Davon gab es zudem drei Ausbaustufen und dieses Modell gehört als SRL311 und SR311 zu der letzten Stufe, die zwischen 1967 und 1970 gebaut wurde. Die Zweiliterversion bot mit 110 KW dann rund 150 PS bei knapp unter einer Tonne Gesamtgewicht. Das reichte schon, um andere beim Ampelstart zu ärgern.... 




Donnerstag, 7. Dezember 2017

Majorette und die zarteste Versuchung aus dem Vintage Pack... : Renault "Alpine" A110, 1970 , Majorette, REF 210A, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Majorette
Modell : Renault Alpine A110, 1961-1977
Update: Nein, neues Modell aus dem "Vintage Giftpack", REF 210A
Produktionsort : Thailand
Farbe : Blaumetallic
Maßstab : 1/61
zu öffnen : Türen
Maße : ca. 7,6 cm x 3,1 cm x 2,3 cm (l/b/h)
Preis : ca. 3,00 € (Kaufpreis neu in 2017)

Bis zu dem Zeitpunkt heute, war der Modellautohersteller Norev der einzige Hersteller, der in diesem Maßstab eine Alpine hergestellt hat. Majorette attakiert somit nicht nur die üblichen gängen Konkurrenten, sondern greift in diesem Fall einen separaten Giganten und Spezialisten im Maßstab 1/64 an. Norev ist speziell und baut spezielle Modelle. Mit dem neuen "Vintage Pack" zeigt man eindrucksvoll, wozu man bei Majorette in der Lage ist und wozu man bereit ist, noch hin zu gehen. Denn kein Gegner erscheint zunächst einmal sicher vor der wieder erstarkten Marke Majorette unter neuer Führung und Produktion in Thailand. Die Alpine kommt selbstverständlich in der bekanntesten farbe dher, wobei vermutlich in zukunft auch ein gelb, ein Rot oder eine andere Farbe spannend wäre.

Die Renault Alpine A110 ist zumindest großartig gelungen und reicht durchaus an das Vorbild von Norev heran. In der Front ist Majorette etwas lebendiger und spendiert der eigenen Alpine orangene Blinker. Die Zusatzscheinwerfer sind hier Silber bemalt anstatt in durchsichtigem Plastik ausgeführt. Während das Norevmodell durchdetailliert und mit zusätzlichem Chromzierrat versehen wurde öffnet Majorette zumindest die eigene Alpine und zeigt den Innenraum und die herrlich nostalgischen Sportsitze in Schwarz. Am Heck detailliert man zumindest das Modell in sehr ähnlicher Weise und setzt im Gegensatz zur Konkurrenz noch eine schwarze Kennzeichenblende oben auf. Höchst interessant ist, dass trotz der unterschiedlich montierten Auspuffrohre beide Hersteller die Anlage richtig montiert haben, denn auch beim Original sieht man unterschiedliche Positionen. Majorette ist sehr nah am Original und ebenso sehr nahe am Vorbild Norev. Wer Interesse hat, der kann das Norev Produkt hier im Blog ansehen. Majorette ist derzeit eine Trendmarke wo der Absatz vermutlich viel größer ausgefallen ist, als erwartet wurde... Und die derzeitigen Giftpacks lösen einen Sammelhype aus.   

Jean Rédélé schuf übrigens 1955 die Sportwagenmarke Alpine in Frankreich. Er war erfolgreicher Rennfahrer und Konstrukteur, so dass er sich in dem Jahr 1955 seinen eigenen Lebenstraum mit einer kleinen Sportwagenschmiede erschuf. Die frühen Alpine wurden noch von Hand gefertigt. Ein Europa- und zwei Weltmeistertitel im Rallyesport machten die Alpine weltberühmt und schufen einen Mythos. Das Fahrzeug ist eine Flunder, war sehr aerodynamisch und hatte kaum Gewicht. Ab 1970 wurde in einem neuen Werk die teilmaschinelle Serienproduktion aufgenommen. 1973 übernahm Renault die kleine Sportwagenschmiede, um in den wachsenden Markt der Sportwagen einzusteigen. Herausgekommen ist somit der Renault Alpine A110, der zwischen 1961 und 1977 gebaut wurde.






Die kleine unbekannte Schwester des Lotus Elise... : Opel Speedster 2002, Matchbox, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Matchbox
Modell : Opel Speedster
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2017
Produktionsort : Thailand
Farbe : Grün
Maßstab : 1/55
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,7cm x  3,0 cm x 2,0 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,20 € ( Kaufpreis neu in 2017)

Der Opel Speedster ist ein alter Bekannter. Auch wenn so manchem Deutschem das Auto noch als kleine Revolution bei Opel im Hinterkopf verblieben ist, so muss man doch leider sagen, dass die Veröffentlichung schon gute 15 Jahre bei Matchbox her ist. Den Speedster hat es in zahlreichen Versionen gegeben und zuletzt habe ich ihn im Jahr 2013 hier vorgestellt. Schaut man sich die unten gezeigten Bilder an, so ist in dem aktuellen 5er Pack hier ein echtes Schmuckstück für den Preis beigemischt worden. Neben der sehr auffälligen Farbe hat Matchbox dem Modell mit seinen Aufdrucken ein echtes Gesicht gegeben. Scheinwerfer in fotorealistischer Optik wurden vorne als auch im Heckbereich aufwendig aufgedruckt. Selbst an ein silbernes Opel Emblem und die übereinander liegenden Auspuffrohre wurde hier gedacht. Somit ist ein optisch sehr reizvolles Modellauto entstanden.

So faszinierend das Modellauto auch ist, fanden ihn damals die Käufer wohl leider nicht. Aus ursprünglich geplanten 10.000 Roadstern wurden nur etwa 7.200 Stück an den Mann gebracht. Der Opel Speedster sollte etwas frischen Wind in die hauseigene Palette bringen, doch seinerzeit wurde daraus nur ein laues Lüftchen. Ich bin mir nicht sicher, ob man dem Opel Unrecht getan hatte, denn es war einer der wenigen Ausbrüche aus dem strengen Bauteilregal von General Motors. Der Opel basierte auf dem damaligen Lotus Elise und wurde sogar in England von 2001 bis 2004 hergestellt. Da überlebt das Modellauto deutlich länger. Vielleicht lag es bei dem realen Modell auch an der Leistung, denn der Speedster hatte als Einstiegsmodell nur 147 PS und in der Spitze rund 200 PS. Letzterer wurde sogar mit Turbolader ausgeliefert und ließ den Opel in nur 4,9 Sekunden von Null auf einhundert Kilometer pro Stunde kommen. Das war zwar anhand des geringen Gewichts eine gute Leistung, aber vielleicht hätte ihm ein Sechszylinder etwas mehr Laufruhe und Laufkultur eingebracht. Heute ist das reale Modell fast schon vergessen, so dass wir immer froh sein können, dass es das Modellauto noch gibt. Immerhin gehört es zu den wenigen Opelmodelle in diesem Maßstab... 

ALDI Süd hatte übrigens das 5er-Pack vor kurzem für knappe 6 Euro ausgepreist, so dass man pro Modellauto gute 50 Cent gegenüber den anderen Händlern einsparen konnte. Wer die Modelle dort nicht mehr erhalten kann, muss in Kaufhäusern oder gut sortierten Spielzeugläden nachsehen, um es zu bekommen. Das letzte Bild zeigt alle fünf Modelle, die ich auch in den kommenden Wochen noch weiter vorstellen werde. Aus dem 5er Pack ist er aus meiner Sicht fast schon das schönste Modell...






Dienstag, 5. Dezember 2017

Noch ein Porsche 934 und dieses Mal in Tomatenrot... : Porsche 934, 1976/1977, Majorette, REF 269C, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Majorette
Modell : Porsche 934, 1976/1977
Update: Nein, neues Modell aus dem "Vintage Giftpack", REF 269C
Produktionsort : Thailand
Farbe : Rot
Maßstab : 1/57
zu öffnen : Türen
Maße : ca. 7,6 cm x 3,1 cm x 2,4 cm (l/b/h)
Preis : ca. 3,00 € (Kaufpreis neu in 2017)

Das Jahr 2017 scheint wohl ein echtes Porschejahr zu werden. Auch Majorette hat bereits diverse Zuffenhausener im Programm und bietet neben aktuellen Fahrzeugen nun auch einen echten Klassiker im Sortiment an. Der Typ 934 ist ein spezieller Porsche, denn er wurde nur zwei Jahre lang gebaut und im Rennsport erfolgreich eingesetzt. Das Modell passt sehr gut zu Majorette, denn wenn man den originalen "Jägermeister" Porsche vor Augen hat, besitzt dieses Modell zumindest in der Farbrichtung und den goldenen Felgen einen guten Ansatz an dem Original. Dennoch ist es hier eine zivile Variante. Allerdings ist er auch eine direkte Kampfansage an Hot Wheels, die momentan das Thema Porsche 934 rauf und runter exerzieren. Vielleicht will Majorette davon nur ein Stück vom Kuchen abhaben.

Zwischen den Modellen beider Hersteller bin ich derzeitig auch hin und her gerissen, denn das weiße Hot Wheels Modell ist eine Klasse für sich, wurde aber auch etwas optisch harmonisiert und weich gespült, was nicht verkehrt ist. Das Majorette Modell scheint doch viel näher am Original zu sein, als man auf den ersten und zweiten Blick erahnen kann. Die Proportionen weichen kaum bis gar nicht ab, was man schon alleine an den Lufteinlässen vorne erkennen kann. Insgesamt wirkt dieser Porsche deutlich schlanker und weniger gedrungen als das Hot Wheels Modell. Obwohl er sehr detailreich ist, hat er auch seine Schwächen, denn er wirkt etwas hochgestellt. Das fehlende Spoilerkit an den Seitenschweller könnte ein kleines Manko sein. Dafür versöhnt man wieder mit Scheibenwischer, durchsichtigen Scheinwerfern, kleinen Rückspiegeln, einem Heckflügel und schönen Aufdrucken samt dem Porsche Schriftzug. Der Innenraum ist ebenfalls wunderbar nachgebildet worden...

Ein witziger Fehler hat sich bei diesem Modell eingeschlichen, den ich erst eben bemerkt habe. Auf der Fahrerseite am Heck fehlen der zweite orangene Blinker und die Teilstoßstange in Schwarz. Da hatte wohl die Fertigung einen Ausrutscher, was aber durchaus behebbar wäre, wenn man es denn wollte... Während die VW Modelle in dem Giftpack schwächeln, strahlen umso mehr die drei Zugpferde Ford Mustang, Porsche 934 und der renault Alpine A110. Das Set sollte man besitzen, zumal Majorette noch ein weiteres Set angekündigt hat. Ein 2CV soll demnächst auch dabei, sein. Da bin ich mal gespannt...