Montag, 21. August 2017

Und wieder mal ein sonderbares Sonderfahrzeug... : Ice Charger (Dodge), Fast & Furious 8, Hot Wheels, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Ice Charger (Dodge), Fast & Furious 8
Update : Nein, neues Modell in 2017
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Graumetallic
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,2cm x 3,2 cm x 2,8cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,80 € ( Kaufpreis neu in 2017 )

Besonders beliebt sind ja bei Hot Wheels alle Fahrzeuge aus Film- & Fernsehen. Und manchmal könnte man meinen, dass hier wahre Enthusiasten oder große Kinder am Werk sind, die sich im schmalen Rahmen eines bestimmten Budgets dann jedes wichtige Detail vom markanten Film- & TV-Modell erkämpfen. Immerhin bietet fast nur Hot Wheels so skurile Fahrzeuge wie ein Batmobile, einen Ghostbusters Cadillac, das Fahrzeug von Homer Simpson, das Jetsons´s Mobile, Fred Feuersteins Fahrzeug sowie heute den Ice Charger aus dem Film "Fast & Furios 8" an. Und das sind nur einige der sonderbaren Fahrzeuge, welche dann oftmals einen derartigen Ansturm erleben, als wäre es dann das letzte Hot Wheels Auto auf der Erde. Und es gibt natürlich noch mehr davon...

Der (Dodge) Charger ist nun einmal ein sehr markantes US-Muscle Car und als Ice Charger ist vom Grundmodell nicht allzu viel übrig geblieben. Das Grundmodell ist so ein Dodge Charger 500, welchen ich vor ein paar Tagen hier schon einmal vorgestellt habe. Doch der Dodge ist stark in der optik verändert worden. Ob genietete Fenster, starke Kotflügelverbreiterungen, ein aus der Seite schauendes Auspuffrohr, ein riesiger Heckflügel, eine aus dem Kofferraum schauende Antriebsturbine sowie das stark geriffelte Heckblech, machen Lust und Laune beim Betrachten. Das Fahrzeug ist sonderbar, gleicht aber einer technischen Spielwiese, welche erkundet werden will. Unter der Motorhaube schlummert ein 500 PS starker V8 Motor, welcher beim Starten infernalisch losbrüllt. Das Fahrzeug ist ein Leckerbissen und Sonderling zugleich, obwohl es genau in die Thematik von Hot Wheels passt. Ein Hauch von Serie gepaart mit technischen und sichtbaren Verbesserungen, welche weit über jedes Normverständnis hinweggehen. Und dafür sage ich einmal mal wieder : "Danke Hot Wheels! Bleibt so kreativ...". 







Sonntag, 20. August 2017

Soul-Food und aktuelles Sondermodell von Hot Wheels... : Ford Transit Supervan, 1971, Sondermodell "The Beatles", Hot Wheels, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Ford Transit Supervan, 1971
Update : Ja, neues Sondermodell "The Beatles" in 2017
Produktionsort : Thailand
Farbe : Dunkelgrünmetallic
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,5cm x 3,0 cm x 2,8cm (l/b/h)
Preis : ca. 7,00 € ( Kaufpreis neu in 2017 )

Nicht jedes der derzeitig am Markt aufkommenden Sondermodelle der Hot Wheels Real Riders mit dem Thema "The Beatles" ist gut gelungen. Aber die Modelle, die wirklich gut sind, habe ich mir mittlerweile gekauft und so verschönt das Thema "The Beatles" derzeitig mit einer interessanten Automodellmischung die Sammlung. So kam mir dann auch zufälliger Weise dieser wunderschöne Ford Transit vor die Augen, der ja nun auch thematisch als britisches Fahrzeug sehr gut zu den Beatles passt und durchaus ein Tourfahrzeug hätte sein können, da das Modell ab 1965 sogar produziert wurde. Ford fertigte das Modell übrigens zunächst in der Grafschaft Berkshire in Langley (Slough), ehe es zu einem späteren Zeitpunkt dann nach Southhamton verlagert wurde. Die britsche Ford Dependance in England stellte 1971 zusammen mit Terry Drury Racing bei einem Autorennen den Ford Transit Supervan vor. Im Laderaum bzw. hinteren Abteil wurde der 435 PS starke V8 Motor des seinerzeit im Rennsport erfolgreichen Ford GT 40 eingebaut, so dass mit dem 71er Transit dann gute 240 Km/h in der Spitze möglich waren. Den Viertel-Meilensprint soll der Supervan sogar innerhalb von 14,5 Sekunden absolviert haben...

Hot Wheels bedient sich aus dem eigenen Programm und holt sich den Ford Transit Supervan ein zweites Mal hervor und passt ihn der Themenreihe etwas an. Die Metallicfarbe ähnelt dem British Racing Green und auf dem Heckbereich ist der Albumtitel "Rubber Soul" von den Beatles abgedruckt, welcher ab 1965 veröffentlicht wurde. Von den Details her ist der Ford ein Traum, der sich dann auch Hot Wheels mit etwa 7 Euro gut, aber zu dem was er bietet, nicht allzu teuer bezahlen lässt. Denn es ist ein Real Riders Sondermodell und wird somit nur in geringen Stückzahlen gefertigt. Bedruckte Lampen vorne und hinten, der Ford-Schriftzug, massive Bauweise mit Metallbodengruppe, Gummibereifung und Sonderfelgen mit Rotring sowie Verzierungen wie Türgriffe und Aufschriften in Silber. Ein wirklich tolles Modell und dafür in Europa sogar das erste Mal offiziell erhältlich. Den weißen Supervan aus 2015 gab es hier ja leider offiziell nicht zu kaufen...  




Samstag, 19. August 2017

American "Muscle"... : Dodge Charger 500, 1969, Hot Wheels, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Dodge Charger 500, 1969
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2017
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Schwarz / Gelb
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 8,1cm x 3,1 cm x 2,2cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,80 € ( Kaufpreis neu in 2017 )

Der Dodge Charger 500 ist eine Weiterentwicklung bei Hot Wheels des normalen Chargers, der in etwa im Jahr 2014 endete und durch diesen Nachfolger ersetzt wurde. Was sind die optischen Unterschiede innerhalb der beiden Modelle? Wer genau hinsieht, erkennt erst einmal nur drei Unterschiede. Das Ursprungsmodell aus dem Jahre 2004 / 2005 konnte die Motorhaube öffnen. Weiterhin hatte es die klassische durchgehende Gitterfront. Schaut man sich die Bodenplatte an, so entdeckt man kurioser Weise eine andere Getriebekonstruktion im Heck im chromfarbenen Plastik der Bodengruppe. Bei diesem Modell "500" wurden dann die beiden Endtöpfe entfernt und auch die zu öffnende Motorhaube verschwand. Die Front erhielt Doppelscheinwerfer mit einem anderen Ziergitter als Kühlergrill. Da ein Dodge Charger schon zum Kauf verpflichtet, ist er ein absoluter Dauerbrenner im Hot Wheels Sortiment. Der neue "500er" mit den Doppelscheinwerfern erscheint seit 2014 bereits heute in der sechsten Farbe. Ein schönes Detail ist der Aufkleber der "Mooneyes", wo sich eine amerikansiche Firma für Autoteile und Accessoires hinter versteckt. 

Der 500er hat im Gegensatz zum normalen Modell noch eine interessante Geschichte als Zusatz. Für den Rennsport wurde er entwickelt, doch er wurde auch im normalen Handel den Privatkäufern angeboten. Er wurde sowohl als Hemi 426 als auch als Magnum 440 angeboten. Das bedeutet in der Topversion ein V8 Motor mit 380PS und einem urgewaltigen Aufschrei des V8 Motors, wenn man ihn startet... Vom realen Charger 500 wurden nur 467 Stück verkauft, vom Hot Wheels zum Glück deutlich mehr. Hot Wheels beweist bei diesem Modell eine Kernkompetenz und ich finde es schön, wenn ein derartiger Klassiker immer wieder neu interpretiert werden kann. Von daher kann man ihn bedenkenlos kaufen, denn auch eine sechste Farbfassung ist prima sammelbar und macht beim Anschauen viel Spaß!  




Donnerstag, 17. August 2017

Matchbox und die Hommage an "Big Red"... : Chevrolet Van Custom "Big Red", 1995, Matchbox, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Matchbox
Modell : Chevrolet Van Custom "Big Red", 1995
Update : Nein, neues Modell
Produktionsort : Thailand
Farbe : Rot
Maßstab : nicht bekannt
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,6 cm x  2,8 cm x 3,0 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,80 € ( Kaufpreis neu in 2017)

Was anfänglich für das Modelljahr 2017 nach einem weiteren Erwerb eines Chevrolet Van für die Sammlung ausgesehen hatte, entpuppt sich beim Nachlesen doch als ein durchaus Emotions geladenes Modell. Beim Betrachten des Chevrolet entdeckt man erst einmal einen Van. Dann sieht man sich das Modell weiter an und entdeckt, dass es sich tatsächlich einmal um einen Krankenwagen gehandelt hat. Und solche Modelle hat es ja in Realität auch gegeben. Doch die Insignien eines realen Krankenwagens in Form von Aufschriften, Signalleuchten und ähnlichem sind verschwunden.Was bleibt also? Es verbleibt ein Van und ein Nutzfahrzeug. Doch hier endet die Geschichte noch nicht. Gemäß eines Berichtes im Internet handelt es sich hierbei um eine Nachbildung eines realen Vans eines Hobby Radrennfahrers, der einen Van suchte, um diesen Radsport auszuüben. Beruflich entwickelt er als Produkt Designer für Firmen Spielzeug, insbesondere Hot Wheels und Mattel. Weiterhin hat dieser Entwickler wie viele andere auch, einen großen Bezug zu Matchbox. So kam es dann schlussendlich, das nach viel persönlichem Einsatz und das vermittelte Herzblut für die Marke Matchbox, diese Vermittlung Früchte getragen hat und dieser schöne Van dabei heraus gekommen ist. Es muss den Besitzer des Vans vermutlich unglaublich Stolz gemacht haben, sein eigenes Auto als Matchboxmodell zu sehen, und das es von diesem Jahr an in vielen Vitrinen weltweit aufgestellt wird. Und das Mattel es erlaubt hat, dass dieses Modell ein Bestandteil des 2017er Portfolio ist.

Technisch handelt es sich in der Tat um die zweite Fassung des Chevrolet Van , so wie wir ihn seit 1971 kennen. Da es sich um einen normalen Transporter handelt, ist das luxuriöse Modell "Vandura" hier auszuschließen. Als 1995er Modell ist auch dieses Modell fast das letzte Modell seiner Art, denn 1996 erfolgte der Wechsel des Chevrolet Van auf den Chevrolet Express, der seit 1996 gefertigt wird. Die größte Motorisierung ist ein 5,4 Liter V8, welcher aus dem GM-Regal kommt und diesen Van befeuert. In der Fülle von GM Vans gehört dieses Modell neben dem Vandura zu den schönsten nachgebauten Vans des Mattel Konzerns. Am letzten Wochenende kam ich durch Zufall an dieses Modell und bin sehr froh, dass es nun meine Sammlung ergänzt. Ein schöner Stellplatz wird noch gesucht... Als besonderes Gimmick soll es zwei Aufsätze am heck des Vans geben, um Sammler zu verwirren und zur Jagd auf das zweite Modell zu gehen.   




Mittwoch, 16. August 2017

Ein weißblauer Überflieger : Nissan Skyline H/T 2000 GT-X, 1970, Hot Wheels, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Nissan Skyline H/T 2000 GT-X, 1970
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2017
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Weiß / Blau
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,4cm x 3,0 cm x 2,2cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,80 € ( Kaufpreis neu in 2017 )

Die Ausstattung des Modells lässt sich sehen. Eine schön detailierte Zinkgussfront springt dem Betrachter sofort ins Auge, ebenso der sichtbar verkabelte Ölkühler vor der Fahrzeugfront. Um in der Rennwagenoptik zu bleiben, fällt der dritte Blick auf die Frontspoilerlippe und den Heckflügel auf der Kofferraumklappe. Der Heckbereich weist wie die Front keine Stoßstange auf. Auffällig ist die Bedruckung in Blau und der schwarze Kreis, wo eigentlich eine Rennwagennummer aufgedruckt gehört. Die Karosse weist perfekte Proportionen auf und die Felgen sind schlichte Speichenfelgen mit einem Chromrand. Kotflügelverbreiterungen vorne und hinten sind sehr gut gemäß dem Original abgestimmt worden, so dass dieses Modell richtig "Lust" auf mehr macht. 2014 habe ich hier den ersten Skyline dieser Art übrigens vorgestellt. Damals war er aber Schwarz...

Hot Wheels ist besonders in den USA und im asiatischen Raum stark vertreten, so dass man derzeitig die Freundschaft zu asiatischen Fahrzeugen, insbesondere der Japan Classics ausgiebig auslebt und pflegt. Das hier gezeigte Modell liegt weiter voll im Trend und lässt viele Japanmuffel aufhorchen, so dass sich auch die Meinung durch aus ins Positive ändert. Der Nissan Skyline ist als Hardtop Coupé und kleiner Sportler schön abgestimmt. Das Hardtopmodell wirkt weder prollig noch allzu aufdringlich, so dass hier eigentlich schon fast ein (gesuchter) Klassiker von morgen entstanden ist. Der Typ C10, welcher zwischen 1968 und 1972 gebaut wurde, weist als 2000 GT-R einen Reihensechszylinder mit 160 PS auf. Das war durchaus schon ein sehr guter Wert gegen Ende der 60er Jahre. Das Hardtop Coupé kam tatsächlich auch 1970, so dass Hot Wheels einen der ersten Coupés nachgebaut hat. Die Höchstgeschwindigkeit lag übrigens bei 200 Kilometer pro Stunde. Auch das ist ein Wert, den nicht viele Fahrzeuge vor knapp 47 Jahren schaffte. Das Modell ist sehr gut gelungen. Und bei einem Kaufpreis von ca. 1,80 Euro gibt es einfach nichts meckern.



Dienstag, 15. August 2017

Die deutsche Oberklasse aus Stuttgart im Zeitraffer der letzten 40 Jahre... "E" wie Extraklasse...

Nachdem ich in den letzten Tagen die neue Mercedes E-Klasse von Siku vorgestellt habe, schreit es förmlich ja nach der kompletten Aufstellung aller Mercedes Fahrzeuge der oberen Mittelklasse aus den letzten 40 Jahren. Die unterschiedliche Entwicklung und Weiterführung der Grundidee ist an den Zeiten gut ablesbar. Zum Glück hat Siku hier einen großen Teil selber produziert, aber eben halt nicht alle Fahrzeuge. Wenn man in der Historie der E-Klassen nachliest, beginnt die Aufzählung erst mit dem W124 als "erste" E-Klasse überhaupt. Doch schaut man sich die Nomenklatur der Modellbezeichnungen und Modelle mit dem Zusatz "E" an, so entdeckt man neben den Bezeichnungen auch viele Ähnlichkeiten und viele Parallelen zum Vorgänger. Und auch sonst hatte der W124 noch Motoren aus der "guten alten Zeit" geerbt und musste alles besser als sein Vorgänger machen. Dumm nur, wenn der W123 fast von Anfang an einen glänzenden und perfekten, sowie fast mängelfreien Start hingelegt hatte. Und er verkaufte sich besser als sein Nachfolger. So blieb der Lehrmeister W123 halt immer der Lehrmeister, denn der Schüler W124 leistete sich einige Schwächen. Wenn sich das männliche "Mittelalter" heute an Mercedes erinnert, so haben doch viele schon vor über 30 Jahren auf dessen Rückbank gesessen. Und genau deshalb ist dieser gedankliche "Über-Mercedes" für mich die Grundform der E-Klasse, so dass ich ihn gerne in der Aufstellung dazunehme. 

Typisch für die 70er Jahre war auch, dass eine E-Klasse mit einer großen Selbstverständlichkeit auch einmal Rot war. So erlaubt sich das wunderschöne und erstklassige Modell von Schuco, hier der einzige wirkliche Farbtupfer in der Aufstellung zu sein. Die Folgemodelle sind mit Ausnahme des Typs W212 auch in einem konservativen Blau gehalten. Der W212 gibt sich weltumspannend in neutralem Weiß. Neben der Firma Uni Fortune gab es auch eine wirklich gute Nachbildung des W212 von der Firma Realtoy, für die nach wie vor durchaus Höchstpreise bezahlt werden.

Da stehen Sie nun aufgereiht im Bild und sind unten stehend mit den Typenbezeichnungen und den realen Bauzeiten bei Mercedes Benz versehen aufgelistet. Viel Spaß mit der Zeitreise von Stuttgartern Sternstunden...





 W123, gebaut von 1975-1986
 W124, gebaut von 1984-1997
 W210, gebaut von 1995-2002
 W211, gebaut von 2002-2009
 W212, gebaut von 2019-2016
W213, gebaut ab 2016

Montag, 14. August 2017

Japanischer Rennsportklassiker aus den frühen 70er Jahren... : Datsun Bluebird 510 Wagon, 1971, Hot Wheels, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Datsun Bluebird 510 Wagon, 1971
Update : Ja, neue Modellfarbe in 2017
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Blau
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,2 cm x 3,0 cm x 2,3 cm
Preis : ca. 1,80 € ( Kaufpreis neu in 2017 )

Dieses hier gezeigte Modellauto war am Anfang einmal ein simples Sondermodell der "Boulevard Cruisers" in den USA. Was vielleicht einmal als exotisches Nischenmodell gedacht war, entpuppte sich schnell zum Shooting Star unter den Sammlern. Sowohl Hot Wheels als auch Tomy arbeiten seit ein paar Jahren erfolgreich Automodelle mit japanischer Herkunft auf und platzieren diese dauerhaft und mit Erfolg im regulären Sortiment. Jahrzehntelang blieben die japanischen Modelle ungeachtet und heute entsteht ein regelrechter "Run" auf die Modelle und die Heritage Classics aus Japan. Gerade die Nissan Skyline´s aus allen Epochen lassen sich ja bestens vermarkten. Und der hier gezeigte Datsun 510 Wagon auch. Warum ist das so? Die Vermutung liegt nahe, dass sie viel zu lange unbeachtet blieben und das es vermutlich weltweit nach außen hin die japanische Autoindustrie erst seit den 70er Jahren gibt. Dem ist aber nicht so und die teilweise lebhaften Modellreihen werden heute erst bewusst. Hot Wheels nimmt sich insbesondere der japanischen Rennsporthistorie sowie einigen ausgewählten Klassikern an. Dieser Datsun gehört dazu. Während es weltweit etwa acht Farbfassungen gibt, ist hierzulande erst die dritte offiziell angekommen, welche man nun unten in Bildern sieht.

Die dritte Farbe ist schon ein wenig spektakulär und passt in der Tat gut in die Rennsporthistorie hinein. Die Gegenüberstellung zu den roten Felgen gleicht fast schon einem Komplementärkontrast im Farbspektrum. In den 70er Jahren trug man gerne ja mal den zusätzliche Ölkühler vorne an der Front, den man hier auch sehr gut erkennen kann. Autos mit Doppelscheinwerfern sind zudem generell beliebt, was zusätzlich dann auch Reize versprüht. Witzig ist die Rückkehr der aufgesetzten Rückspiegel, welche auf den Kotflügeln montiert wurden. Konnte man tatsächlich hierdurch den rückwärtigen Verkehr seinerzeit sehen? Obwohl das Fahrzeug als "Surf Patrol" ausgewiesen ist, trägt es doch die Rennnummer auf den Seitenflächen und der Motorhaube. Wer ein wenig weiter bei der zahl denkt, entdeckt sogar darin das Baujahr. Für 1,80 Euro erhält man einen unvergleichbaren Kombi aus Japan mit Rennsporthistorie.Da kann man nur eine Kaufempfehlung für auspsrechen...



Sonntag, 13. August 2017

Sechs Räder für ein Hallelujah... : Mercedes Benz G63 AMG 6x6, Typ W463, Matchbox, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Matchbox
Modell : Mercedes Benz G63 AMG 6x6, Typ W463
Update : Nein, neues Modell
Produktionsort : Thailand
Farbe : Weißbeige
Maßstab : nicht bekannt
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 7,5 cm x  2,9 cm x 2,8 cm (l/b/h)
Preis : ca. 1,80 € ( Kaufpreis neu in 2017)

Gestern hatte ich mal wieder etwas Glück und erwischte einen der gefragtesten Matchbox derzeit am Markt, hier den Mercedes Benz G63 AMG 6x6. Das wilde Ungetüm ist nicht ganz unbekannt, denn es war das Filmfahrzeug von Michael Douglas in "The Reach : In der Schusslinie". Schon dort konnte man lernen, dass dieses Fahrzeug eher etwas für die unwegsamen Geländearten ist, denn neben den normalen Achsen hat es hinten eine Doppelachse. Da freuen sich sogar die Ölscheichs darüber und können damit noch schneller durch die Wüste fahren. Damit so ein Dreiachser überhaupt richtig in Bewegung kommt, spendierte Mercedes dem Modell einen 5,5 Liter V8 mit 571 PS, was zugegeben, schon eine Hausnummer für sich ist. Damit dürfte der Geländeflitzer sogar schneller als manches normale PKW-Modell sein. 

Das Mercedes G-Modell gab es vor vielen Jahren schon von Siku, Matchbox und auch Playart, so dass es uns heute nicht ganz unbekannt ist. Obwohl die Ablöse schon mehrfach angekündigt wurde, legte die bisherige und zahlungskräftige Kundschaft bei Mercedes Benz immer erfolgreich ihr Veto ein und ordert fleißig weiterhin diesen Geländewagen. Zu Matchbox passt dieses Modell in der Tat sehr gut. Auch die Detaillierung ist für dieses Modell sehr gut gelungen. An bedruckte Front- und Heckleuchten hat man gedacht. Witziger Weise findet man auch an den vorderen Kotflügeln ein V8 Zeichen mit Hinweis auf die Motorisierung. Auf der Ladefläche befindet sich ein ersatzreifen, was bestimmt auch für so einen Geländeflitzer notwendig ist. Auch der Allradantrieb und die Herkunft über AMG ist am Heck mit einer silbernen Schrift gekennzeichnet worden.

Wer Geländewagen und absolute Exoten mag, der wird mit dem großen Sechsachser glücklich. Da es diese Form von G-Modell das erste Mal in diesem Maßstab gibt, zieht der Mercedes auch die Blicke beim Betrachten auf sich.




Samstag, 12. August 2017

Siku´s neue E-Klasse kommt als Diesel... : Mercedes Benz E 350d, Typ W213, Siku, Nr. 1501 CE, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Siku
Modell     : Mercedes Benz E 350d, Typ W213
Update     : Nein, neues Modell, Nr. 1501 CE
Produktionsort : Polen
Farbe        : Blaumetallic
Maßstab   : 1/55 
zu öffnen  : Türen
Maße        : ca. 8,0cm x 3,2 cm x 2,4cm (l/b/h), Länge ohne Anhängerkupplung
Preis         : ca. 5,00 € ( Kaufpreis neu in 2017 )

Das ist sie nun, Siku´s neue E-Klasse. Traditionell kommt sie zum vierten Mal in einer blauen Farbe in den Handel, hier sogar als Blaumetallic. Zum vierten Mal? Ja, richtig gelesen, denn Siku´s größter Fehler in den letzten Jahren war die fehlende Fortschreibung der begehrten Mercedes Benz E-Klasse, so dass der Typ W212 hier und heute schmerzlich fehlt. Aber der Neue soll nun alles richten und erfolgreich an Traditionen anknüpfen, so dass wir uns das Modell einmal genauer ansehen werden. Da die Modellpolitik von Siku und teilweise auch die Qualität einiger Modelle der PKW Sparte stark in den letzten Jahren gelitten haben, gehe ich als Sammler vermutlich überkritisch an dieses Modell heran. Denn Siku steht bei mir in der Fortführung als Sammelobjekt auf dem Prüfstand. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern kommt der Sternträger als Limousine zum ersten Mal als Diesel in den Handel. Ob das tollkühn oder am Zeitgeist fehlbesetzt ist, entscheiden besser andere... Dafür gehört die E-Klasse mal wieder zu den pünktlichen Modellen und kommt sogar zum angekündigten Termin in den Handel.

Handwerklich ist das Modell sehr gut gemacht. Vorbei sind die Zeiten des knisternden Plastikbodens. Da das Modell aus Polen kommt, trägt der Lack auch keine kleinen Blasen mehr. Mängelfrei ist das Modell allerdings nicht, denn wie man bei anderen Modellen bereits erkennen konnte, gibt es ein Lackierproblem bei den Türen, die separat und vermutlich an der Aufhängung hängend lackiert werden. Die Farbnuoncen sind im Licht deutlich erkennbar, die Türen erscheinen etwas dunkler und die Lackmenge variiert an den Türen gewaltig. Da die Türgriffseite beim Lackiergang vermutlich unten ist, sammelt sich auch hier leider die meiste Farbe. Das passiert zum Beispiel beim Konkurrenten Majorette nicht, und da ist das Modellauto noch zwei Euro günstiger. Die vorderen Lampen bestehen aus durchsichtigem Plastik. Das ist zwar ein Erkennungsmerkmal von Siku, aber durch die charismatischen Leuchten des Mercedes geht hier ein entscheidendes Detail an der E-Klasse verloren. Vielleicht wären hier lackierte Frontscheinwerfer sogar besser gewesen? Die kleine Mercedes Plakette auf der Motorhaube fehlt und so etwas ist ärgerlich, denn selbst Hot Wheels bietet das in der 2 Euro Klasse beim AMG GT an. Beim Thema Felgen erhalten wir die einzig verfügbare Felge, die zwar zum Mercedes passt, aber sich weder vom VW oder BMW unterscheidet. Vielleicht ist das ja meckern auf hohem Niveau, aber Siku´s Konkurrenten sind aufgrund solcher kleinen Details auch deutlich erfolgreicher.    

Siku´s neue Mercedes Benz E-Klasse ist gut, aber es fehlt ihr definitiv an der aus früheren Zeiten bekannten Raffinesse und Präzision. Die Detailgenauigkeit schwindet, so dass dieses Modell in der vierten Generation bei Siku nicht das Maß aller Dinge ist, am Vorgänger W211 definitiv nicht vorbei kommt und daran sogar tragisch und sichtbar scheitert. Als absolutes "No-Go" entpuppt sich das fehlende Kennzeichen auf den Sikumodellen. So beerdigt man heute eine 54 Jahre alte Tradition im Hause Siku. Man kann die E-Klasse als gehobenes Mittelmaß zwar sammeln, aber Highlights sehen in der 5 Euro Klasse definitiv anders aus...  







Siku und die Mercedes Benz E-Klasse in vier Generationen.
W124 (links), W210 (oben links), W211 (oben rechts) und
der neue und aktuelle W213 (unten rechts)


Das mag böse klingen, aber selbst die 1000er Serie von Siku
sieht qualitativ hochwertiger aus. Der massive Metallguss
trägt dazu massiv bei...


Der Detailkönig : Der Typ W211 (unten rechts) wurde bei 
Siku über zwei Generationen gebaut und ist bis heute das 
Maß aller Dinge. Mit der neuen E-Klasse links wird der
Typ W211 nun verdient in Rente gehen können...

Freitag, 11. August 2017

Der neue Mazda Repu von Hot Wheels auf der "Short Card"....: Mazda Repu, 1974-1977, Hot Wheels, Modelljahrgang 2017

Hersteller : Hot Wheels
Modell : Mazda Repu, 1974-1977
Update : Nein, neues Modell
Produktionsort : Malaysia
Farbe : Dunkelgrau
Maßstab: 1/64
zu öffnen : nichts
Maße : ca. 6,9 cm x 3,0 cm x 2,3 cm
Preis : ca. 1,80 € ( Kaufpreis neu in 2017 )

Mit diesem Modell hat Hot Wheels einen weiteren interessanten asiatischen Vertreter hervorgezaubert. Nachdem der Datsun 620 schon ein Bestseller und Volltreffer war, holt man sich nun vielleicht einen zweiten Erfolgsträger ins Haus. Der Mazda Repu hat wie sein Vorgänger bei Hot Wheels ungefähr die gleiche Größe und eine schöne Ladefläche mit auf den Weg bekommen. Interessanter Weise trägt er auch noch den brandneuen Felgensatz von dem Nissan Fairlady 2000, der Anfang des Jahres in den Handel kam. Und das sieht einfach sehr gut aus. Markant ist bei diesem Mazdamodell die Front, wo die äußeren Leuchten vom Kühlergrill und den inneren Lampen abgespaltet wurden. Und es ist eines der wenigen Modelle, welches mal keinen Metalliclack hat. Die seitliche Bedruckung deutet fast schon auf ein altes Servicemobil von Mazda hin. Der Hinweis am Heck auf den Rotang Klan deutet auf Gruppe von technisch aufgewerteten Fahrzeugen mit der überwiegenden Herkunft aus Japan. Also auch ein wenig "To Fast & Furious" auf asiatisch...

Geschichtlich ist der Mazda hoch interessant, denn dieses Modell ist das weltweit einzigste Modell als Pick Up mit dem Kreiskolbenmotor, kurz Rotary-Engine genannt. Gebaut wurde das Original übrigens von 1974 bis 1977, so dass er durchaus schon vierzigjährigen Geburtstag feiern kann. Nach eigenen Angaben von Mazda sind nur etwa 15.000 Stück gebaut worden. Die Ursache für den schlechten Verkauf war die gleiche Ursache, wie bei vielen neuen Modellen aus der Zeit : die Energie- und Ölkrise 1973! Mit etwa 14,3 Liter auf 100 Kilometer Strecke war der Mazda Rotary Pick Up doch irgendwie recht durstig... Die Amerikaner haben wohl noch die meisten Mazda´s gekauft, wobei das übliche Umfeld eher unwegsame Länder wie Afrika oder auch Asien gewesen sein mag. Es ist zweifelsohne ein schönes Modell. Willkommen in der Sammlung...